Überblick und Leitfaden für die tägliche Arbeit
Die Lagerplatzverwaltung hält fest, welches Material an welchem Lagerplatz liegt. Jeder Eintrag ist ein Packstück: ein Artikelschlüssel an einem bestimmten Regal und Fach, mit Stückzahl, Charge und Buchungsdatum.
Die Anwendung läuft im Browser, ohne Installation. Alle Nutzer arbeiten auf demselben Datenbestand – was Sie speichern, sehen die Kollegen innerhalb weniger Sekunden.
R1 im Feld Regal und 1-4 im Feld Fach erfasst.Ganz oben finden Sie alle Bereiche:
| Suche | Die Startseite. Gesucht wird nicht nur nach Artikelschlüsseln, sondern auch nach Beschreibung, Bemerkung, Charge, Lagerort und Nutzerkürzel. |
| Ergebnisse | Die Trefferliste der letzten Suche. Vor der ersten Suche ist der Punkt ausgegraut. |
| + Neueintrag | Neue Packstücke erfassen. |
| Extras | Zwei Rechner für Nichteisenmetalle, Edelstahl und Stahl. |
| Dashboard | Auswertungen zum gesamten Bestand. |
| Verwaltung | Nutzerkürzel, Materialbeschreibungen und Einstellungen. |
| Die aktuelle Ergebnisliste zu Papier bringen. | |
| Darstellung | Hell/Dunkel, Schriftgröße der Tabelle, klassisches Design. |
| Hilfe & Info | Diese Seite und die Angaben zur Anwendung. |
Die Anmeldung erfolgt nicht je Person, sondern je Arbeitsbereich. Die Lagermannschaft nutzt einen gemeinsamen Zugang – so muss sich nicht jeder einzeln anmelden, wenn mehrere Kollegen nacheinander am selben Rechner arbeiten. Benutzername und Passwort erhalten Sie von der Person, die die Anwendung betreut.
Weil sich mehrere Personen einen Zugang teilen, sagt die Anmeldung nichts darüber aus, wer einen Eintrag erfasst hat. Diese Zuordnung entsteht über das Kürzel, das beim Anlegen und Ändern eines Packstücks eingetragen wird. Es erscheint anschließend in den Spalten Eintrag und Änderung und wird über die Liste unter Verwaltung → Nutzer zum vollen Namen aufgelöst.
Sie gilt, bis der Browser geschlossen wird. Neuladen der Seite oder ein weiterer Tab melden niemanden ab. An einem gemeinsam genutzten Rechner bleibt die Anwendung also den Arbeitstag über offen, und jeder arbeitet mit seinem eigenen Kürzel.
Zum Abmelden: Verwaltung → Einstellungen → Sitzung → Abmelden. Nötig ist das im Alltag selten – sinnvoll etwa, wenn der Rechner den Arbeitsbereich wechselt.
Ein geteilter Zugang ist praktisch, verlangt aber Sorgfalt: Es ist nicht erkennbar, wer sich angemeldet hat. Behandeln Sie das Passwort deshalb wie den Schlüssel zum Lager – nicht an Betriebsfremde weitergeben und nicht sichtbar am Bildschirm notieren. Verlässt jemand das Unternehmen, sollte es gewechselt werden.
Tippen Sie den Artikelschlüssel in das Feld und drücken Sie die Eingabetaste oder klicken Sie auf Suchen. Groß- und Kleinschreibung spielt keine Rolle.
Gesucht wird nicht nur im Schlüssel, sondern auch in Beschreibung, Bemerkung, Charge, Lagerort und Nutzernamen. Eine Suche nach z. B. R7 findet also alle Packstücke in Reihe 7.
Trennen Sie mehrere Suchbegriffe mit Leerzeichen. Sie erhalten alle Treffer zu allen Begriffen in einer Liste.
Der Knopf Zwischenablage übernimmt kopierte Schlüssel direkt aus einem anderen Programm – etwa aus einer Liste im Warenwirtschaftssystem. Zeilenumbrüche und Leerzeichen werden automatisch als Trenner erkannt.
Strg+V ins Suchfeld einfügen.Über den Feldern wählen Sie, welcher Reiter der Ergebnisliste nach der Suche geöffnet wird: Alle, Freier Bestand, Lieferplan oder Konsi. Gefunden wird immer alles – die Auswahl bestimmt nur, was zuerst angezeigt wird.
Alle Einträge zeigt den kompletten Bestand ohne Suchbegriff. Bei großen Beständen dauert der Aufbau der Liste einen Moment.
Oben rechts trennen fünf Reiter den Bestand. Die Zahl in Klammern nennt jeweils die Trefferzahl:
| Freier Bestand | Packstücke ohne Lieferplan- oder Konsignationsbindung. |
| Lieferplan | Packstücke, die einem Lieferplan zugeordnet sind. |
| Konsi | Konsignationsware. |
| Gesperrt | Packstücke, die als gesperrt gekennzeichnet sind. |
| Gelöscht | Der Papierkorb – siehe Abschnitt 9. |
Jedes Packstück steht in genau einem Reiter. Sind mehrere Merkmale gesetzt, entscheidet diese Rangfolge:
Welche Merkmale ein Packstück tatsächlich hat, zeigt in jedem Fall die Spalte Status.
Zeilen mit demselben Artikelschlüssel stehen unter einer gemeinsamen blauen Kopfzeile. So sehen Sie auf einen Blick, an wie vielen Lagerplätzen ein Artikel liegt.
Ein Klick auf einen Spaltenkopf sortiert die Liste nach dieser Spalte, ein zweiter Klick kehrt die Reihenfolge um. Der kleine Pfeil rechts im Kopf zeigt die Richtung an.
| Beschreibung | Der Klartext zum Artikelschlüssel. Steht dort nicht verfügbar, fehlt die Beschreibung – siehe unten. |
| Anz. | Stückzahl des Packstücks. |
| KB/Lag. | Kommissionierbereich und Lager. |
| Lagerort | Regal und Fach. |
| LCharge | Chargennummer, sofern erfasst. |
| Status | Die Merkmale des Packstücks – siehe Abschnitt 5. |
| Bemerkungen | Freitext zum Packstück. |
| Eintrag | Wer das Packstück erfasst hat. |
| Änderung | Wer es zuletzt geändert hat. |
| Buchung | Buchungsdatum und Lagerdauer in Tagen. Grün heißt frisch, gelb älter, rot lange liegend. |
Steht in der Beschreibung nicht verfügbar, ist zu diesem Artikelschlüssel noch kein Klartext hinterlegt. Ein Doppelklick auf den Text öffnet ein kleines Fenster, in dem Sie ihn nachtragen können. Die Beschreibung gilt dann für alle Packstücke dieses Schlüssels.
Bleiben Sie kurz mit dem Mauszeiger über der Spalte Buchung, erscheint ein Feld mit Lagerdauer, Buchungsdatum, Ersteller, letzter Änderung und Charge.
Über die Checkboxen ganz links wählen Sie Zeilen aus. Sobald mindestens eine Zeile ausgewählt ist, erscheint darüber eine Leiste mit den möglichen Aktionen: Alle, Keine, Ausgewählte ändern, die vier Statusknöpfe und Löschen markieren.
Die Spalte Status fasst alle Merkmale eines Packstücks als Plaketten zusammen:
| LP | Lieferplan – das Packstück ist einem Lieferplan zugeordnet. Nur im Änderungsformular umstellbar. |
| Konsi | Konsignationsware. Nur im Änderungsformular umstellbar. |
| gesperrt | gesperrt – das Packstück darf nicht entnommen werden. Es erscheint nur noch im Reiter Gesperrt. Nur im Änderungsformular umstellbar. |
| offen | offen – das Packstück ist angebrochen oder noch nicht abgeschlossen. |
| oP | ohne Palette – das Packstück liegt ohne Palette. |
Blass und gestrichelt dargestellte Plaketten – offen oP – bedeuten, dass das Merkmal nicht gesetzt ist. LP, Konsi und gesperrt werden dagegen nur angezeigt, wenn sie gesetzt sind.
offen und ohne Palette lassen sich direkt in der Liste umschalten, ohne das Änderungsformular zu öffnen:
Schalten Sie mehrere Packstücke nacheinander um, werden alle Änderungen gesammelt und gemeinsam gespeichert. Jeder weitere Klick verlängert die Wartezeit. Nach dem Speichern lässt sich die Aktion noch einige Sekunden lang rückgängig machen.
Wählen Sie mehrere Zeilen über die Checkboxen aus und nutzen Sie in der Leiste darüber offen setzen, offen aufheben, oP setzen oder oP aufheben. Auch hier gilt die Wartezeit mit Abbrechen.
Ein Doppelklick auf eine Zeile öffnet die Detailansicht mit allen Angaben zum Packstück.
Neben den erfassten Feldern sehen Sie hier auch die durchschnittliche Lagerdauer aller Packstücke dieses Artikels – nützlich, um einen Einzelfall einzuordnen.
Aus der Detailansicht heraus können Sie den Eintrag ändern oder zum Löschen markieren.
Über + Neueintrag erfassen Sie neue Packstücke. Das geschieht in zwei Schritten.
Tragen Sie den Artikelschlüssel ein und wie viele Packstücke Sie anlegen möchten. Angaben, die für alle gleich sind – Buchungsdatum, Ihr Kürzel, Lager – erfassen Sie hier einmal.
Die Beschreibung füllt sich selbst, sobald der Schlüssel bekannt ist.
Mit Weiter gelangen Sie zur Erfassung der einzelnen Zeilen: Regal, Fach, LCharge, Stück, Bemerkungen sowie die Merkmale Lieferplan, Konsi, offen, ohne Palette und gesperrt.
Doppelklick auf die Zeile, dann Eintrag ändern. Sie können alle Felder bearbeiten und mit Speichern übernehmen.
Wählen Sie die Zeilen über die Checkboxen aus und klicken Sie auf Ausgewählte ändern. Alle ausgewählten Packstücke erscheinen untereinander und lassen sich gemeinsam bearbeiten.
Öffnet ein Kollege denselben Eintrag, wird dieser gesperrt. In der Liste erscheint ein kleiner oranger Punkt am Anfang der Zeile.
Solange die Sperre besteht, weist die Anwendung Änderungen an diesem Eintrag ab – auch das Umschalten der Statusplaketten und das Löschen. Sie erhalten dann eine Meldung mit dem Namen der Person, die den Eintrag geöffnet hat.
Einträge werden nicht sofort entfernt, sondern zunächst zum Löschen markiert. Sie wandern in den Reiter Gelöscht und verschwinden aus den übrigen Listen.
In der Spalte Löschung stehen Zeitpunkt der Markierung und die verbleibende Zeit. Nach drei Tagen werden markierte Einträge endgültig entfernt, automatisch und ohne Rückfrage.
In der Leiste über der Liste finden Sie:
| Ausgewählte wiederherstellen | Holt die angekreuzten Einträge zurück. |
| Alle wiederherstellen | Leert den Papierkorb, ohne etwas zu löschen. |
| Ausgewählte löschen | Entfernt die angekreuzten Einträge sofort und endgültig. |
| Alle löschen | Entfernt den gesamten Papierkorbinhalt endgültig. |
Das Dashboard beantwortet Fragen zum Gesamtbestand, ohne dass Sie suchen müssen.
Oben stehen die Kennzahlen: Freier Bestand, Lieferplan, Konsi, Im Papierkorb, Ohne Beschreibung, Über 180 Tage lagernd und Gesperrt. Ein Klick auf eine Kachel führt direkt zur passenden Liste.
Darunter folgen Auswertungen: Einträge und Änderungen je Nutzer, die Belegung nach Regal und Reihe, der Bestand je Kommissionierbereich, die zehn am längsten lagernden Packstücke und die Artikel, denen noch eine Beschreibung fehlt.
Der Menüpunkt Drucken bezieht sich immer auf die aktuell angezeigte Ergebnisliste – also auf den geöffneten Reiter mit der aktuellen Sortierung. Sie wählen zwischen Hoch- und Querformat; bei vielen Spalten ist Querformat die bessere Wahl.
Bedienelemente, Checkboxen und Sortierpfeile werden nicht mitgedruckt, ebenso wenig die nicht gesetzten Statusplaketten.
Über Export oberhalb der Liste erzeugen Sie eine Datei im Format CSV oder Excel. Auch der Export umfasst die aktuell angezeigten Treffer.
Alle Einstellungen in diesem Abschnitt gelten nur für Ihren Browser und beeinflussen keine Kollegen.
| Hell / Dunkel | Im Menü Darstellung. Der Dunkelmodus schont bei wenig Umgebungslicht die Augen. |
| Zoomstufe Tabelle | Vergrößert oder verkleinert die Ergebnisliste, ohne den Rest zu verändern. |
| Spaltenbreiten | Spalten lassen sich am Rand des Spaltenkopfs breiter ziehen. Spaltenbreiten zurücksetzen stellt den Auslieferungszustand wieder her. |
| Klassisches Design | Eine Ansicht, die sich an der Vorgängerversion orientiert – mit Menüleiste im gewohnten Stil. Umschaltbar über Darstellung, zurück geht es dort ebenso. |
| Farbschema | Unter Verwaltung → Einstellungen → Theme stehen vier Varianten bereit: Standard, SAP Fiori, SAP Belize und Klassisch. |
Die Suchmaske enthält dort zusätzlich die gewohnten Auswahlfelder für Kommissionierbereich, Lager, Lieferplan und Konsi. Voreingestellt sind 010 und LMH – wollen Sie über alle Bereiche suchen, wählen Sie bei Kommissionierbereich beliebig.
Der Bereich Verwaltung enthält mehrere Reiter. Zwei davon stehen allen Nutzern offen:
Hier werden Kürzel und Klarnamen gepflegt – die Namen, die in den Spalten Eintrag und Änderung erscheinen. Da sich mehrere Kollegen einen Zugang teilen, ist diese Liste die eigentliche Personenzuordnung der Anwendung: Neue Kollegen gehören hier eingetragen, sobald sie mit der Anwendung arbeiten, sonst bleibt ihr Kürzel in den Listen unaufgelöst.
Der Bereich steht bewusst allen Nutzern offen und nicht nur Administratoren – die Pflege muss dort möglich sein, wo die Kollegen arbeiten.
Die Zuordnung von Artikelschlüssel zu Klartext. Eine hier hinterlegte Beschreibung erscheint automatisch bei allen Packstücken dieses Schlüssels. Sie können Beschreibungen auch unterwegs ergänzen – per Doppelklick auf nicht verfügbar in der Ergebnisliste.
Für alle Nutzer sichtbar sind hier Theme und Sitzung (Abmelden). Die übrigen Abschnitte erscheinen nur bei Administratoren.
Konten mit Administratorrechten erkennen Sie an der Kennzeichnung Admin neben dem Namen der Anwendung. Ihnen stehen zusätzliche Bereiche offen.
Ein eigener Reiter in der Verwaltung. Hier legen Sie Zugänge an, vergeben Passwörter neu, benennen Konten um, erteilen oder entziehen Administratorrechte und löschen Zugänge.
Ein Zugang entspricht dabei nicht zwingend einer Person: Für die Lagermannschaft gibt es einen gemeinsamen Zugang, die Zuordnung einzelner Personen geschieht über die Kürzel unter Verwaltung → Nutzer. Wer Handlungen einzelnen Personen zuordnen können muss – etwa für die Administration – braucht einen eigenen Zugang.
Zwei Sicherungen sind eingebaut: Sie können weder Ihr eigenes Konto löschen noch den letzten verbliebenen Administrator entfernen oder herabstufen. Damit kann sich niemand versehentlich aus der Verwaltung aussperren.
Ein globaler Schreibschutz. Ist er aktiv, sind sämtliche schreibenden Vorgänge gesperrt – anlegen, ändern, löschen. Suchen, Ansehen, Drucken und Exportieren funktionieren weiter.
Gedacht ist er für Situationen, in denen mit Echtdaten gearbeitet werden soll, ohne dass versehentlich etwas verändert wird – etwa bei einer Auswertung oder einer Schulung.
Umschaltung zwischen Produktiv- und Testdatenbank. Die Wahl gilt nur für die eigene Sitzung und wird beim Schließen des Browsers zurückgesetzt; Kollegen sind nicht betroffen.
In der Testdatenbank erscheint dauerhaft ein roter Hinweisbalken. Ist die Testdatenbank nicht erreichbar, verweigert die Anwendung den Wechsel, statt in einen unbrauchbaren Zustand zu geraten.
Erzeugt eine SQL-Datei mit dem gesamten Datenbestand – Einträge, Nutzer und Materialien – als reine INSERT-Anweisungen, ohne löschende Befehle. Geeignet als Sicherung oder zum Aufbau einer Testumgebung.
Zeigt, wie oft und von wo die Anwendung aufgerufen wurde, getrennt nach Zugriffen aus dem Firmennetz und von außen. Über die Firmenkennung lässt sich festlegen, welcher Internetanbieter als „Firma" gilt.
Ein Administrator hat den globalen Schreibschutz eingeschaltet. Bis er ihn aufhebt, sind keine Änderungen möglich. Suchen und Drucken funktionieren weiterhin.
Ein Kollege hat den Eintrag geöffnet. Warten Sie einen Moment – die Sperre verfällt zwei Minuten nach dem letzten Lebenszeichen – oder sprechen Sie die genannte Person an.
Die Anmeldung endet mit dem Schließen des Browsers. Neuladen und weitere Tabs sind unkritisch. Wird der Browser so eingestellt, dass er beim Beenden alle Daten löscht, ist eine erneute Anmeldung nötig.
Nach zehn falschen Passworteingaben ist die Anmeldung für 15 Minuten gesperrt. Die Sperre läuft von selbst ab; ein Administrator kann sie vorzeitig aufheben.
Sehen Sie im Reiter Gelöscht nach. Wurde er zum Löschen markiert, steht er dort und lässt sich innerhalb von drei Tagen wiederherstellen.
Die Anwendung aktualisiert sich selbstständig, sobald jemand etwas ändert. Der Knopf Aktualisieren über der Liste erzwingt ein sofortiges Neuladen.